Ortsplanung – Parkplatz Pilatusbahnen

Parkplatz Pilatusbahnen

Wie die Pilatus-Bahnen selber feststellen, sind sie für unsere Gemeinde ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Wie sie auch richtig feststellen, besteht sicher ein wesentliches öffentliches Interesse, am Erhalt und gutem Gedeihen der Pilatus-Bahnen.
Erforderlich und Voraussetzung sei, dass sie unablässig am Ball bleibe und innovativ sei. Das ist ihr auch bis heute gut gelungen und zählt daher nicht umsonst zu den rentabelsten Bahnen der Schweiz.
Da ist es für uns unverständlich, das die Pilatusbahnen im Bereich Parkplätze wenig Innovation an den Tag legt und Scheibchen für Scheibchen des Schlosshogers wie eine Salami abschneidet. Eine Erweiterung der Parkfläche würde den Charakter der Schlosshügellandschaft stark beeinträchtigen und auf die vor vielen Jahren durch die Weitsicht der Krienser Bürger erhaltene Liegenschaft Schloss Schauensee negativ ausstrahlen.
Für die Zukunft der Bahnen ist es zwingend, eine nachhaltige Lösung anzustreben. Daher braucht es ein Gesamtkonzept mit neuen innovativen Ideen.
Denn diese zusätzliche Parkebene löst das Problem überhaupt nicht, sondern es entschärft die Sache nur marginal. Nach Angaben der Bahn fehlen in Spitzenzeiten bis zu 200 Parkplätze. Mit dem Bau von den 44 Parkplätzen ist Problem daher nicht gelöst. Da die Bahn auch weiter wachsen möchte, stehen wir in kurzer Zeit wieder vor dem gleichen Problem. Dann verschwinden in Etappen alle paar Jahre weitere Grünflächen.
Auch wird der Suchverkehr in den Quartieren weiterhin stattfinden. Zudem ist der Schlossweg als Zubringer bereits heute überfordert, es kommt auch immer wieder zu gefährlichen Situationen da es kein durchgehendes Trottoir hat. Wir können aus diesen Gründen nicht nachvollziehen, dass der Gemeinderat überzeugt ist, das mit dieser Erweiterung das Quartier entlastet würde.
Daher glauben wir, dass die sehr toleranten Anwohner ein Recht auf eine klare zukunftsorientierte Lösung und nicht eine etappenweise vorgesetzte Kröte zu schlucken haben.
Weiter dient der unterste Teil des Hügels im Winter als Auslauffläche beim Schlitteln. Durch eine dritte Parkebene würde dies massiv eingeschränkt wenn nicht gar verunmöglicht.

Eine nachhaltige Lösung ist nach unserer Meinung möglich. Andere Gemeinde zeigen, dass es auch anders geht. Mit Verkehrsleistsystem, Parkieren im Zentrum, Shuttelbus usw. In einigen Gemeinden wird an Spitzentagen sogar die Zufahrt gesperrt.

Zudem sind wir aus den genannten Gründen der Meinung, dass zu einer solchen Einzonung die Einwohner von Kriens das letzte Wort dazu haben sollten.
Daher lehnt die SP / Grüne Fraktion die Einzonung mehrheitlich ab.
Die Grünen werden bei einer Annahme das Referendum ergreifen.