Mattenhof-Verkauf: So nicht!

  • Keine Verschleuderung von Gemeindeland zu Discountpreisen: Der Landpreis von 800 Franken pro Quadratmeter ist viel zu tief. Das Grundstück ist bestens erschlossen und erlaubt eine hohe Ausnützung. In der Umgebung werden Landpreise von 1000 Franken (Kuonimatt für Einfamilienhaus-Grundstücke) bis 10 000 Franken (Horw für Hochhaus-Grundstück) bezahlt.
  • Keine Geschenke an private Investoren: Die Käuferin Mobimo AG ist renditeorientiert. Die Gemeinde erhöht mit diesem Günstigpreis einzig die Rendite des Investors.
  • Keine Transparenz beim Preis: Die Gemeinde hat als Vorleistung die Erschliessung, den Gestaltungsplan und einen Wettbewerb bezahlt – die effektiven Einnahmen der Gemeinde liegen damit nicht bei 800 Franken sondern viel tiefer.
  • Keine Erpressung der Gemeinde: Unsere Gemeinde braucht dringend Einnahmen. Dies ist aber erst recht kein Grund, Land zu so tiefen Preisen zu verkaufen.
  • Keine griffigen Massnahmen gegen Spekulation: Die mit dem Investor ausgehandelte Regelung für eine Gewinnbeteiligung der Gemeinde bei einem Weiterverkauf des Grundstücks ist eine Farce und kann leicht umgangen werden.
  • Kein Verkauf am Volk vorbei: Der Einwohnerrat hat es abgelehnt, dieses wichtige Geschäft vor das Volk zu bringen. Mit dem Referendum der Grünen hat die Stimmbevölkerung die Möglichkeit mitzuentscheiden.
  • Auch die Grünen meinen: Der Mattenhof hat grosses Entwicklungspotenzial. Dies ist aber kein Grund, einem privaten Investor das Land halb gratis zu überlassen