Interpellation: Fahrtenmodell Pilatusmarkt

Raul Niederberger bittet den Gemeinderat in einer Interpellation um Beantwortung verschiedener Fragen im Zusammenhang mit dem Fahrtenmodell Pilatusmarkt.

Kürzlich war aus der Luzerner Zeitung zu entnehmen, dass das Einkaufszentrum Pilatusmarkt mehr Fahrten verursacht als erlaubt sind. lm Bebauungsplan wurde eine Zahlvon 3.2 Millionen jährlich Fahrten festgelegt, welche nicht überschritten werden darf. Anderenfalls kann der Regierungsrat des Kantons Luzern Massnahmen treffen. Der Regierungsrat erachtet solche Massnahmen im Moment nicht für notwendig, da das übergeordnete Verkehrssystem nicht gestört werde.

Dieser Umstand ist besorgniserregend, insbesondere wenn man sich die rege Bautätigkeit in Luzern Süd vor Augen führt, die sicherlich eine Zunahme des Verkehrs in diesem Gebiet mit sich tragen wird.

lch bitte deshalb den Gemeinderat um die Beantwortung folgender Fragen:

  1. Teilt der Gemeinderat die Ansicht des Kantons, dass die Überschreitung der Fahrtenzahl keine negativen Auswirkungen auf das Krienser Strassennetz hat?
  2. Setzt sich der Gemeinderat beim Kanton ein, damit die zulässige Fahrtenzahl im Pilatusmarkt nicht weiter überschritten wird bzw. dass der Kanton geeignete Massnahmen hierfür trift?
  3. Was unternimmt der Gemeinderat, wenn bei anderen Neubauten mit Fahrtenzahlen (z.B. Nidfeld) diese nicht eingehalten werden?
  4. Wie sieht die Strategie des Gemeinderats für kommende Grossprojekte (z.B. Pilatusarena) aus? Wird sich der Gemeinderat wieder vermehrt Fahrtenzahlen verlangen, um einen Verkehrskollaps zu verlÍindern?
  5. Welche anderen Dosierstellen gibt es und sind weitere geplant?

lch danke dem Gemeinderat für die Beantwortung der vorstehenden Fragen.