Kommentar zum Nein der Budgetabstimmung von 2021

Dass die Krienserinnen und Krienser das Budget mit Steuererhöhung und Defizit ablehnen würden, war zu erwarten.
Vor allem, nachdem keine bürgerliche Partei das Budget wirklich ernsthaft unterstützt hat.
Ein grosser Teil der Bevölkerung ist offenbar nur bereit, eine Steuererhöhung mit weiteren Einsparungen zu akzeptieren.
Wir werden sehen wo weitere Abstriche gemacht werden. Betreuungsgutscheine, Tagesstrukturen, Spitex, Museum Bellpark, Ausbau der Horte, Klimaschutz, etc., werden wohl weiter gekürzt oder ihr Ausbau verzögert sich noch mehr. Aber auch andere
Angebote wie die Beiträge an die Badi oder die Sonnenbergbahn werden wohl hinterfragt.
Der neue Stadtrat muss für Fehler der Vergangenheit hinstehen, statt dass er sich auf seine Aufgaben und das kommende Budget konzentrieren kann.
Ob sich diese zusätzlich Arbeit für ein überarbeitetes Budget 2021 lohnt, werden wir sehen, wenn es vorliegt.
Eine neue Finanzpolitik kann der Stadtrat erst mit dem Budget 2022 vorlegen, dazu braucht es mehr Zeit.
Wir erwarten keine Wunder, wir sind gespannt auf das überarbeitete Budget. Und wie sich die Gegner dann verhalten werden.
Wir befürchten, dass diese Ehrenrunde vor allem Zeit und Geld kostet und wenig bringt.

Co-Präsidenten
Bruno Bienz
Erich Tschümperlin

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