Um was geht es?

Die Initiative «Einzonungsmoratorium für 15 Jahre» lässt eine Weiterentwicklung von Kriens zu, dank der Überbauung des bereits eingezonten Landes und der Umzonung von heutigen Bau- und Gewerbezonen. Sie will jedoch verhindern, dass die letzten Grünflächen in und um Kriens herum auch noch eingezont werden.

Grosse Reserven in Kriens

In Kriens bestehen noch grosse Reserven an Bauland. Die Grünen fordern ausdrücklich, dass die weitere Entwicklung der Gemeinde auf das Siedlungsgebiet im Raum Luzern Süd fokussiert wird.

Viele Neubauten, viele leere Wohnungen

In Kriens wird zurzeit sehr viel gebaut. Die Leerwohnungsziffer ist 2018 auf 3.6 Prozent angestiegen. Nicht nur die Grünen fordern Grenzen des Wachstums, auch der Markt gibt diese vor.
In nächster Zeit ist eine Drosselung der Neubauaktivitäten zu erwarten.

Realistische Initiative

Die Initiative verlangt keinen Einzonungsstopp auf immer, sondern will einen Marschhalt.
Über weitere Einzonungen soll dann befunden werden, wenn die heutigen Reserven aufgebraucht sind. In 15 Jahren kann diese Frage wieder geklärt werden.

Stand aktuell

Die Initiative wurde im Mai 2019 eingereicht. Der Ball liegt jetzt beim Stadtrat von Kriens

Am 7. Mai wurde die Einzonungs-Moratorium-Initiative im Einwohnerrat behandelt

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Leider lehnt der Einwohnerrat unsere Initiative für eine 15-jähriges Einzonungsmoratorium ab. Obwohl wir in Kriens noch über 40 Hektaren Baulandreserven verfügen, befand eine Mehrheit des Rates, dass unsere Initiative ein zu starres Instrument sei. Angenommen wurde dafür die Initiative der FDP, welche eine Rodung des Grütwäldlis für den Bau eines neuen Ökihofs verlangt. Obwohl die kantonale Bewilligungsbehörde einer Waldrodung ablehnend gegenübersteht und die Initiative deshalb kaum umsetzbar ist. Wir werden für die Annahme unserer Initiative durch das Stimmvolk kämpfen und sind sicher, dass wir einen solchen Abstimmungskampf gewinnen können. In Kriens wurden in den letzten 10 Jahren genügend gebaut, weitere Einzonungen sind nicht notwendig und erst recht keine für die ein Wald gerodet werden muss. Die letzten Wahlen haben es gezeigt, die Krienser*innen wollen einen stärkeren Umweltschutz und eine nachhaltigere Politik. Die verbleibenden Grünflächen in Kriens müssen geschützt und erhalten werden. Dafür stehen die Grünen konsequent ein.
Votum der Grünen / GLP Fraktion: https://www.gruene-kriens.ch/wp-content/uploads/sites/3/2020/05/ER-2020-05-07-289-2020.pdf

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Grüne Kriens – 6010 Kriens